12:00 am Allgemein
Das richtige Training ist für die Königsdisziplin des Mountainbikefahrens ein Leichtes, denn das machen wir schließlich sowieso jederzeit und gern. Die richtige Vorbereitung für eine Tour durch die Berge bedarf aber einiger weiterer Vorbereitungen, die bei dem Spaß an der Freude allzu leicht in Vergessenheit geraten. Hier folgt die Erinnerung!
Schon eine hochambitionierte Route abgecheckt, die Kalenderkarten gezückt und startbereit? Naja, jetzt im Winter wohl kaum, aber mit der Planung so einer Fahrradtour durch die Berge kann man tatsächlich nicht früh genug anfangen. Für die absoluten Beginner empfiehlt es sich, nicht gleich in die Vollen steigen zu wollen, sonst beißt man schnell auf die Kette. Die eigenen Fähigkeiten gilt es im Voraus genau abzuschätzen und gerade in der Gruppe sollten die Stärken und Schwächen ohne Vorbehalte besprochen werden, damit hinterher niemand enttäuscht umkehren muss. Kurze und flache Routen sind nicht selten auch für Profis die bessere Wahl, wenn man nicht unbedingt die sportliche Fitness heraus reizen will, sondern zurecht auch Landschaft und Panoramen genießen kann. So muss man dabei nicht zwingend im Pulk fahren, sondern je nach Belieben selbst anhalten und vor allem das eigene Tempo bestimmen. Gerät doch mal ein Ausreißer aus dem Blickfeld, kann man mit dem Mini Fernglas dran bleiben. Alleingänge sollten aber generell eine Ausnahme bleiben, denn schließlich ist man gemeinsam einfach besser unterwegs. Unterkünfte auf der Strecke sollte man bereits im Vorfeld via Internet auskundschaften, damit man unterwegs nicht erschöpft auf der Strecke bleibt. Die Etappen sollten in machbaren Tageszielen abgesteckt werden. Nicht höher, schneller, weiter, sollte man solche Touren planen, sondern der sportlichen Leitung angemessen.
Das gilt auch fürs Gepäck, denn das fährt immer mit. Die Rucksäcke sollten niemals 10 kg überschreiten und trotzdem alle Notwendigkeiten einsacken können. Da muss natürlich jeder selbst entscheiden, was ihm schlussendlich wichtig ist, aber die Devise lautet ganz klar: Weniger ist mehr! Funktionale Kleidung für jedes Wetter soll gegen Wind und Kälte schützen, aber auch auf sonnigen Zwischenstrecken leicht und platzsparend zu verstauen sein. Keine großen Gedanken um die Schuhe machen, denn ein eingelaufenes Paar Allrounder ist genau das Richtige an solchen Stellen. Schließlich müssen wir uns auf allen Fahrten auch immer darauf einstellen, den einen oder anderen Hang tragend zu meistern. Geröll und Schutt sind sonst schnell ein Dorn im Auge. Um die Treter bei Spritzwasser und anderen Unannehmlichkeiten zu schützen, empfehlen sich wasserabweisende Neopren-Überzieher. Energieriegel und ausreichend Flüssigkeit sind Pflicht, aber übertreibt es nicht, denn auch auf den Hütten gibt es meist ausreichend energiereiche Versorgung und auch Lunchpakete stellt man dort gern für den kommenden Tag bereit. Werkzeug und Ähnliches muss natürlich mit, allerdings braucht ein Quartett jetzt nicht zwingend vier Luftpumpen. Schaut, was jeder für sich mitnehmen muss und teilt den Rest untereinander auf.