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Eine Erfolgsgeschichte von Beginn an

  • Mai
  • 4

8:30 am Allgemein

Der an der University of Oregon in Eugene tätige Sporttrainer Bill Bowerman gündete gemeinsam mit Phil Knight im Juni des Jahres 1964 das Unternehmen Blue Ribbon Sports. Zunächst vertrieb das Unternehmen Sportschuhe der heutigen Marke Asics, damals bekannt unter Onitsuka Tiger. 1971 stellte sie selbst unter dem Namen Nike Schuhe her. Ein Jahr später brachten sie die erste eigens produzierte Kollektion her.

Berühmte, erfolgreiche Sportler als Erfolgsgarant

Der kommerzielle Erfolg Nikes war bereits sehr früh geknüpft an die Bindung berühmter und erfolgreicher Sportler. Steve Prefontaine wurde von der Marke ausgestattet. Dieser erreichte 1972 bei den Olympischen Sommerspielen in München den vierten Platz auf 5000 Metern. Insbesondere bei Läufern machte er die Marke Nike bekannt. In Europa begann das Unternehmen 1978 mit dem Verkauf. Im Jahr 1984 wurde der Basketballrookie Michael Jordan von Nike unter Vertrag genommen. Zusammen mit ihm wurde eine neue Kollektion entworfen. Mit der Marke Air Jordan generierte das Unternehmen alleine im ersten Jahr der Zusammenarbeit 130 Millionen US-Dollar. Laut Schätzungen soll er der Marke insgesamt etwa 2,6 Milliarden Euro Umsatz gebracht haben. Bis heute halten sie die führende Position als Sportartikelanbieter, die sie 1989 erlangten, inne.

Der Erfolg geht weiter

Auch in den weiteren Jahren rüstete Nike weiter Sportler aus. 1994 konnten die Fußballweltmeister aus Brasilien verpflichtet werden. Ein Jahr später übernahmen sie den kanadischen Eishockeyausrüster Canstar für eine Summe von 395 Millionen US-Dollar. Darunter auch die Marke Bauer. Mit dem damals noch wenig bekannten Golfer Tiger Woods folgte im Jahr 1996 der nächste Coup nach Michael Jordan. Damit wurde Nike der Ausrüster des späteren Golfstars. Dies war ihnen 5 Millionen Dollar pro Jahr wert. Einige Jahre später konnten sie außerdem den Radsportler Lance Armstrong für sich gewinnen. Für 305 Millionen US-Dollar kaufte das Unternehmen im September 2003 die Marke Converse. Nachdem Knight 2004 als Vorstand abtrat, wurde William D. Perez sein Nachfolger. Doch bereits 2006 wurde dieser von Mark Parker abgelöst. Seit Februar 2005 wirbt Nike mit der Kampagne „Stand up, speak up!“. Damit setzen sie sich in den europäischen Fußballstadien für meht Toleranz und Akzeptanz ein. Die Investorengruppe Kohlberg & Company kaufte im April 2008 zusammen mit dem Geschäftsmann W. Graeme Roustan die Eishockeysparte Nikebauer. Angebeben wurde der Verkaufspreis mit 200 Millionen US-Dollar.

Niketown als eigene Kaufhäuser

Das Logo der Marke Nike ist heute eines der bekanntesten Markenzeichen der Welt. Der so genannte Swoosh, der „Nike-Haken“, wurde von der Grafikdesign-Studentin Carolyn Davidson für rund 35 US-Dollar entworfen. In den USA, Frankreich, Deutschland und in England eröffnete das Unternehmen unter dem Namen Niketown 14 Kaufhäuser. In Portland wurde 1990 das erste Kaufhaus eröffnet. Das Auhängeschild der Marke Nike ist das im Jahr 1996 in Manhatten eröffnete Niketown. Das erste deutsche Niketown gibt es seit 1999 in Berlin-Charlottenburg.


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